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Die Jahre von 1880 bis 1949

Hier beginnt die Geschichte der heutigen Stieghorstschule

Im Jahr 1880 wurde an der Straße Bielefeld nach Oerlinghausen (die heutige Detmolder Straße) das erste Schulgebäude mit 2 Klassenräumen, Lehrerzimmer und   Lehrerwohnung für 19.200 Goldmark errichtet.

1892

Die Schülerzahl wächst auf 253 an. Es wird eine zweite Lehrerstelle eingerichtet.

1893

Das Schulgebäude reicht nicht mehr aus und es wird beschlossen, am Jagdweg, oberhalb des Lipper Hellweges ein zweites Schulgebäude zu errichten, um den   "am Berge"  wohnenden Kindern weite Schulwege zu ersparen.

1894/95

Bau der Schule am Berge. Die Schule wird zunächst als Stieghorst II    und    wenige Jahre später als Bergschule bezeichnet. Hier werden   60 bis 80 Kinder von einem Lehrer unterrichtet.

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1900

An der Schule I an der Detmolder Straße wird ein Anbau errichtet.

1905

Über den Unterricht in dieser Zeit gibt es kaum Berichte. Von der Schulentlassung 1905 ist einer jedoch erwähnenswert: ..... Entlassen wurden 10 Knaben und 7 Mädchen, unter welchen sich keine Analphabeten befanden.

Ein Klassenphoto mit den Schülerinnen und Schülern der Bergschule aus dem Jahr 1908

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1910

Zum Kampf gegen die "Schund- und Schmutzliteratur" wird eine Schülerbücherei eingerichtet, die 1911/12 bereits über 250 Bände enthält. Außerdem wird 1911 einPhysikapparat angeschafft.

1911

Es wird ein weiterer Anbau an der Schule I an der Detmolder Straße errichtet.

1912

An der Stieghorster Str. 52a (der heutigen Schneidemühler Straße) wird an der evangelischen Kirche eine dritte Schule errichtet.

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1929

Die Schulen an der Detmolder Straße und an der Stieghorster Straße werden zusammengefasst.

1930 wird Stieghorst in die Stadt Bielefeld eingemeindet

Die Bauernschaft Stieghorst wird in die Stadt Bielefeld eingemeindet, einige Bauernhöfe von der Stadt aufgekauft und für Siedlungen bereitgestellt. Damit verliert Stieghorst    seinen dörflichen Charakter und die Schülerzahl steigt weiter an.

1931 wird die Bergschule aufgelöst  

Da die Schülerzahl der Bergschule nach dem ersten Weltkrieg (1914 bis 1918) kontinuierlich sinkt, wird die Bergschule aufgelöst.

1934 - Die Turnhalle wird errichtet

Es werden 2 weitere Klassenräume angebaut. Die Turnhalle und eine Schulküche kommen hinzu.

1939 - Vor dem Ausbruch des 2. Weltkrieges

Vor Ausbruch des 2. Weltkrieges beherbergt die Schule acht Klassen mit 630 Kindern, die von 13 Lehrkräften unterrichtet werden.

1941 - Bombenangriffe auf Bielefeld

Während der Bombenangriffe auf Bielefeld werden die Kinder ins Schullandheim verschickt oder können bei Verwandten auf dem Land (z.B. in Leopoldshöhe) wohnen und dort   zur Schule gehen. Rektorin ist zu der Zeit Frau Ludewig.

1943 - Die Stieghorstschule wird geschlossen

Die Stieghorstschule wird - wie die anderen Bielefelder Schulen - geschlossen und die Kinder und Lehrer so weit wie möglich in die Nachbarorte geschickt.

1944

Bomben fallen auf das Gelände der Stieghorstschule.

1945 - Der Weltkrieg ist beendet

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wirde alles, was irgendwie transportabel ist, aus dem Schulgebäude gestohlen: Die Gasherde aus der Küche, der Plüschvorhang von der   Bühne der Turnhalle, die Unterrichtsmittel, Bücher, Karten und sogar Wandtafeln und Möbel.

Oktober 1945 - Der Unterricht wird wieder aufgenommen

Der Unterrichtsbetrieb wird wieder aufgenommen. Die provisorische Leitung der Schule liegt bei Herrn Kuhlmann. Erster Unterricht in Religion, Deutsch und Rechnen. Die    Schule kann nicht geheizt werden, in 3 Räumen werden alte Öfen aufgestellt. 6 Lehrer unterrichten 580 Kinder im Schichtunterricht. Es gibt kein Licht, es gibt kein Papier,   gerechnet wird häufig auf Zeitungsrändern. Bei Aufräumarbeiten des durch Bomben teilweise zerstörten Schulgebäudes wird ein Teil der Stieghorster Schulchronik wird   gefunden. Die Chronik der Jahr 1931 bis 1945 bleibt verschollen.

Schuljahr 1946/47 - Flüchtlinge aus Schlesien werden in der Turnhalle untergebracht

Frau Henny Ludewig ist die erste Schulleiterin nach dem Krieg. 8 Lehrkräfte erteilen gekürzten Unterricht. Die Schulspeisung wird von den Lehrern auch in den Ferien verteilt.    Die Turnhalle ist bis zum Winter mit Flüchtlingen aus Schlesien belegt.

1949 - Das durch den Krieg zerstörte Dachgeschoss wird wieder aufgebaut

In der Schule werden 619 Schülerinnen und Schüler von 12 Lehrkräften unterrichtet. Um der Raumnot zu begegnen, werden Eltern zur Mithilfe aufgerufen, das durch den Krieg   zerstörte Dachgeschoss wieder aufzubauen. Dadurch entstehen der noch heute existierende sog. Handarbeitsraum und zwei Räume für Karten und Lehrmittel. Das Lehrer-   zimmer wird zusätzlich für kath. Religion und den Englischunterricht genutzt. Über dem Umkleideraum der Turnhalle befindet sich ein Raum, der sich ausgezeichnet für Lichtbildvorführungen eignet. Der Hauswirtschaftsunterricht kann wieder aufgenommen werden, da die Küche drei neue Gasherde erhält. Jetzt kann wieder ein regulärer Unterricht stattfinden.



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Zuletzt aktualisiert von MME-IT2 am 13.12.2021, 08:08:32.

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